Übersteiger Nr. 105

Aus dieser Ausgabe:

Vorwort

Auf St. Pauli regeln wir das unter uns

Wir sind ein Sportverein, oder?

Alles nur Schall und Rauch? - Die Pyro-Initiative und der Untergang des Fußballs

Gab es das nicht schon mal? - Feuerwerk in Rostock

Brentford FC - Ein Kurzbesuch bei Marcel Egers neuem Club



Alles nur Schall und Rauch?

Die Pyro-Initiative und der Untergang des Fußballs

Pyro

Gratulation! Im Namen der Übersteiger-Redaktion möchten wir Euch herzlich gratulieren. Die Wahrscheinlichkeit ist hoch, dass ihr jetzt gerade bei einem Fußballspiel oder zumindest kürzlich bei einem gewesen seid. Und Ihr habt überlebt – zumindest bis jetzt. Wollen wir hoffen, dass Ihr diese Übersteiger-Ausgabe ausgelesen hat, bevor die Personen neben Euch den nächsten „Anschlag auf den Fußball“ (Frankfurter Allgemeine Zeitung) ausführen. Es rauscht gerade nicht nur im Blätterwald sondern auch in den oberen Etagen des Fußballmanagements. Gewalt und Pyroeinsatz in den Stadien werden mal wieder munter in einem Topf vermischt und der Brei dann populistisch in die Menge geworfen.

Wer hat noch nicht? Wer will noch mal? Dynamo-Fans nutzen die große Bühne der Live-Übertragung des DFB-Pokalspiels und drehen in Dortmund durch. In einem Anfall von Mackertum und in ihrem Selbstbild als ach so harte Szene greifen sie Polizisten und Ordner an und zerlegen den Catering-Bereich im Stadion. Dazu gibt es während des Spiels jede Menge Rauch und Bengalos, die auch noch unnötigerweise durch die Gegend fliegen. Einen Tag später zeigen ein paar Frankfurter und Lauterer, dass auch sie ihr Gehirn nicht mit zum Fußball nehmen und benehmen sich kräftig daneben. So weit, so unschön. Dass einen Tag vor dem Spiel der Sachsen in der Dortmunder Arena die Zentrale Informationsstelle Sporteinsätze (ZIS) des Landeskriminalamtes Nordrhein-Westfalen ihren Jahresbericht veröffentlichte, passte da nur zu gut ins Bild. Überall Gewalt und Terror im Fußball!

Und so ging es hoch her. Der Rauch im Dortmunder Stadion war kaum verzogen, da starteten Politiker und Politikerinnen, Fußballfunktionäre und Polizei-Gewerkschaftler einen Wettbewerb, wer denn die populistischste Forderung aufstellen kann. „Es darf keine Tabus geben“, sagte der neue DFB-Sicherheitsbeauftragte und Ex-ZIS-Leiter Hendrik Große Lefert und so ging es dann auch los. DFB-Präsi Dr. Theo Zwanziger sinnierte über die Abschaffung von Stehplätzen, Ligapräsident Reinhard Rauball fand höhere Ticketpreise ganz toll, Eintracht Frankfurt Boss Heribert Bruchhagen verlangt eine gemeinsame Aktion aller Bundesligisten, keine Eintrittskarten mehr an „bekennende Ultras“ zu verkaufen, Hessens Innenminister will Personen, von denen die Polizei annimmt, dass diese mal straftätig werden könnten, öffentlich an den Pranger stellen und die Polizeigewerkschaften polterten los, als hätte Kim Yong Il zum Casting geladen, um den Posten seines Innenministers neu zu besetzen. In einem Punkt waren sich alle sehr schnell einig: über die sogenannte Legalisierung von Pyro-Technik in Fußballstadien wird nicht mehr gesprochen. Aus! Ende! Vorbei! Was vor wenigen Jahren – als der Betze noch wirklich brannte – als „südländische Atmosphäre“ und „tolle Stimmung“ verkauft wurde, war nun Teufelszeug. Alle Fans sind verantwortungslos! Außerdem ist das verboten. Basta! Aber worum ging es eigentlich bei den Pyro-Gesprächen? Wie liefen diese ab und welches Ziel verfolgten sie?

Am Anfang waren Pyro-Gespräche

Es war ein Novum im deutschen Fußball. 55 Ultra-Gruppierungen haben sich zusammen geschlossen, um gemeinsam erste Ansätze für eine schrittweise Legalisierung von Pyrotechnik in den Stadien durchzusetzen. Gemeinsam mit verschiedenen Rechtsanwälten erarbeiteten die Gruppen ein Konzept, wie Pyrotechnik ohne Gefährdung von Zuschauern abgebrannt werden kann. Wohlgemerkt wurde von der Initiative „Pyrotechnik ist kein Verbrechen“ genau differenziert. Böller, Leuchtmunition und das Werfen von Bengalos lehnen sie kategorisch ab. Vorfälle wie der sowohl höchst kriminell als auch schwachsinnige Böllerwurf der Münsteraner in Osnabrück sind daher keineswegs mit den Zielen der Kampagne gleichzusetzen. Dass ein Bengalo nun nicht die allergrößte Gefahr für Leib und Leben darstellt, wenn Fan es kontrolliert in der Hand abbrennen kann, zeigte schon die DFL bei der Saisoneröffnung 2009 in Wolfsburg. Hier ließ es die DFL rauchen, blitzen und qualmen bis buchstäblich die Feuerwehr kam. Das können wir auch, dachten sich die Fans und legten dem DFB ihr Konzept vor. Dabei ging es der Initiative nicht darum, dass DFB und DFL den Einsatz jetzt komplett legalisieren – denn diese Kompetenz steht dem Fußball schlicht nicht zu, der DFB darf ja auch nicht einfach Körperverletzung bei Fußballspielen als legal bezeichnen – sondern der DFB sollte bereit sein, bei vorher angemeldeten und durch Behörden genehmigten Pyroshows auf die Strafe zu verzichten. Lokalen und regionalen Einigungen zwischen Fans, Verein und allen Behörden sollte der Verband nicht mehr im Weg stehen. Also legte die Initiative dem DFB das Konzept als Tischvorlage vor und wartete auf ein Gesprächsangebot.

Pyro

Ein Koch ist der Chef

Es dauerte nicht wirklich lange bis sich DFB und DFL zu Gesprächen bereit erklärten und sich mit der Pyro-Initiative und deren Anwälten an einen Tisch setzten. Es hat ja auch alles nichts gebracht. Weder mehr Kontrolle vor, noch mehr Blockstürme der Polizei nach einem Pyroeinsatz – es qualmte und blitzte weiter in den Stadien. Alle Versuche, Pyro mit Durchsuchungen und Gewalt zu unterbinden, blieben sinnlos und führten nur zu einer Gewaltspirale. Erstaunlich ist, dass dem DFB das Thema wohl sehr wichtig war. Denn neben dem damaligen Hauptabteilungsleiter Sicherheit und Prävention, Helmut Spahn, nahm auch DFB-Vizepräsident Rainer Koch an den Gesprächen teil. Das ist nicht wirklich die Arbeitsebene, das ist das Top-Management des Deutschen Fußballbundes. Rainer Koch war es auch, der die Vorlage der Ultras allzu gerne aufnahm und innerhalb des DFB für einen Dialog warb. Das ist zunächst sehr positiv und durchaus lobenswert. Verwundert rieben sich da einige Fans die Augen. Sollte dem DFB tatsächlich etwas an diesen Gesprächen liegen? Zeigt der Fußball Lösungskompetenz? Sieht er etwa das Potential, wenn 55 Ultra-Gruppierungen zum Dialog bereit sind? Das Misstrauen auf Fanseite war groß und dieses war berechtigt, wie sich nur wenige Monate später zeigen sollte. Zunächst verliefen die Gespräche jedoch äußerst vielversprechend. Beide Seiten nahmen Argumente und Bedenken der anderen Seite auf und diskutierten offen und zielorientiert.

Ene, mene, muh und raus bist du

Diese Zielorientierung war es wohl auch, die dem DFB nicht geheuer war. Denn nach nur einem Gespräch zeigten sich die unterschiedlichen Gesprächstaktiken von DFB und Pyro-Befürwortern. Der DFB wollte mit Auflagen und einer nicht zu überblickenden Anzahl an Vorschriften, die eingehalten werden mussten, die Fans an die Wand drücken. Doch zeigten sich diese davon unbeeindruckt. Einen ausgebildeten Feuerwehrmann als Pyro-Halter? Bekommen wir hin! Einen abgesperrten Platz außerhalb des Stehplatzblocks? Müsste klappen! Abgabe von Personaldaten? Kein Problem! Kein Pyro während des Spiels? Klappt!

Was der DFB den Fans auch vor die Stirn knallte, die wollten nicht mitspielen. Statt empört aufgrund der Regelungswut des Verbandes die Gespräche abzubrechen, forderten sie förmlich mehr. Alles kein Problem, wir erfüllen euch alle Anforderungen, machten die Ultras Richtung DFB deutlich.
Aber einen Joker sah der DFB noch und den wechselte er in der Sommerpause ein. Wenn die Ultras es tatsächlich schaffen sollten, dass bis zum 3. Spieltag der 1. Bundesliga keine bengalischen Feuer und kein Rauch in den Stadien entzündet wird, dann könnte man ja weiter über eine mögliche Legalisierung reden. Das ist immer die letzte Waffe, die der DFB zückt und er selbst hält sie auch für die stärkste. Wenn die ihm gegenübersitzenden Fans plötzlich die besseren Argumente auf ihrer Seite haben, zweifelt der Verband deren Legitimation an und behauptet, diese würden ja eh nur für ein paar ganz wenige Fans sprechen und könnten auch nichts und niemanden kontrollieren. PyroDas sogenannte Moratorium wurde gemeinsam verabschiedet und darüber, wie es danach weitergehen sollte, scheiden sich nun die Geister. Während die Initiative die Erfüllung des Moratoriums als wichtigen Meilenstein für eine Legalisierung betrachtete, um danach den Start eines Pilotprojektes anzugehen, sieht der DFB die Sache jetzt etwas anders. Denn es zeichnete sich schon im August ab, dass kaum noch bis gar nicht mehr gezündelt wird. Von den an der Initiative beteiligten Ultra-Gruppierungen hat keine einzige Pyros eingesetzt. Der DFB sah ein Problem auf sich zukommen und wollte nur noch raus aus den Gesprächen – raus so schnell es geht und dabei mit dem Finger auf die Anderen zeigen. Denn die Probleme wurden für den DFB einfach nur größer. Man hat schlicht vergessen, die Vereine mitzunehmen. Nicht in allen Stadien darf später legal gezündelt werden. Das stand zu diesem Zeitpunkt schon fest, denn in vielen Arenen lassen die baulichen Bedingungen keine Legalisierung zu. Trifft jetzt ein Sturm der Entrüstung die Vereine, bei denen Pyro verboten bleibt? Wie soll der Schalker Fanbeauftragte reagieren, wenn in Oberhausen alle zwei Wochen die Hütte brennt, er seinen Ultras aber erklären muss, dass in der Arena dieses nicht möglich sei? Vor allem, da er bei den Gesprächen über die Legalisierung gar nicht beteiligt war. Die DFL startete noch einen zaghaften Versuch, die Vereine einzubinden, indem Geschäftsführer Holger Hieronymus alle Bundesligisten anschrieb und um deren Meinung zum Thema Pyro-Legalisierung bat. Jedoch war zu diesem Zeitpunkt schon klar, dass nur noch ein Grund gesucht wird, die Gespräche zu beenden.

Vorlagen verwandeln

DFB-Generalsekretär Wofgang Niersbach war es dann, der den Sicherheitsbeauftragten Helmut Spahn noch um ein Abschiedsgeschenk bat, bevor letzterer in die Wüste nach Katar verschwindet. Spahn hatte den Auftrag für eine DFB-Präsidiumssitzung eine Beschlussvorlage zu verfassen, wie denn nun mit den Pyro-Gesprächen weiter zu verfahren sei. Der DFB-Sicherheitsbeauftragte zeigte sich kurz vor seinem Abgang noch als besonders fleißiger Mitarbeiter, denn er schrieb nicht eine Vorlage sondern gleich zwei.

Vorlage eins beinhaltete den sofortigen Abbruch aller Gespräche. Als Begründung sollte eine ellenlange Aufzählung an Spielen dienen, bei denen wohl gezündelt wurde. Dass an diesen Spielen keine der an der Pyro-Initative beteiligten Ultra-Gruppierungen anwesend war, interessierte da weniger. Auch war die Liste äußerst detailliert und es fehlte auch nur die Begegnung TuS Strudden gegen TSV Langeoog, bei der die Pfeife des Langeooger Kapitäns am Spielfeldrand etwas doll qualmte. Vorlage zwei bestand aus einem Rausgehen in Schritten. Als ersten Schritt sollte ein Experte ein Gutachten erstellen, ob und wie denn überhaupt eine Legalisierung von Pyro-Technik in deutschen Stadien gestaltet werden könnte. Das Ergebnis könnte dann natürlich lauten, dass dieses gar nicht möglich sei. Und dann hat man es schwarz auf weiß, bedankt sich bei den Ultras für die tollen Gespräche und schließt den Aktendeckel. Das DFB-Präsidium nahm sich beide Vorlagen vor und entschied sich im August für Nummer zwei: ein Gutachten sollte her. Dann werde man weitersehen.

Feuer frei – im Stadion und auf die Arbeitsebene

Es sickerte natürlich zu den Fans durch, dass die Gespräche nicht zu einem in ihrem Sinne positiven Ergebnis weiterlaufen würden. Der DFB-Sicherheitsbeauftragte Helmut Spahn war mittlerweile in Katar angekommen und die Gespräche auf Eis gelegt. Das Moratorium wurde eingehalten und aus Sicht der Pyro-Initiative brachte es keinerlei positives Ergebnis. Allen Beteiligten war klar, dass auch ein Pilotprojekt eine sehr hohe Hürde war und es nicht von heute auf morgen dazu kommen kann. Dafür sind die Anforderungen viel zu hoch und auch Fragen wie die Haftung bei Schäden müssten im Vorfeld geklärt sein. Dennoch hat sich die Pyro-Initiative etwas mehr erwartet als das immer lauter werdende Schweigen, das sie aus Frankfurt vernahmen.

Und so kam es, wie von Vielen schon im Sommer prognostiziert: es brannte in den Stadien. Ob es immer Teil der Unterstützung der Mannschaft war oder es eher darum ging, dem DFB mal zu zeigen, wozu man fähig ist, bleibt hier mal dahingestellt. Mit dem Ende des Moratoriums und der sich abzeichnenden Einstellung der Pyro-Gespräche vernebelten sich die Bundesliga-Stadien. Sicherlich ist dieser Ablauf absolut keine Entschuldigung für das Verhalten der Dresdner in Dortmund, denn dieses steht wie oben beschrieben im krassen Widerspruch zu den Forderungen der Initiative. Die Dresdner lieferten aber dem DFB die Argumente, die der Verband brauchte. Wieder einmal wurde jegliche Differenzierung über Bord geworfen und alles vermengt. Gewalt, Pyros, Böller – alles eins. Von Hannover bis Freiburg stürmen Polizeibeamte die Blöcke, weil sie Pyrotechnik sehen oder nur vermuten und treiben damit die Verletztenzahlen für die nächste ZIS-Statistik in die Höhe. Und DFB und DFL fiel zunächst nur eine Reaktion auf die Geschehnisse der zweiten Runde des DFB-Pokals ein: Abbruch der Pyro-Gespräche. Pyro bleibt verboten. Nun hatten sie den Grund und sie hatten diejenigen, auf die sie mit dem Finger zeigen konnten: böse, gewalttätige, „sogenannte“ Fans. Zufälligerweise war auch gerade das in Auftrag gegebene Gutachten fertig. Es kam zu dem Ergebnis, dass Pyro-Technik niemals genehmigungsfähig sei. Nur am Rande sei hier erwähnt, dass das Gutachten nur so an formalen Fehlern strotzt, welche die Pyro-Initiative im Vorfeld schon vermieden hatte.

Nebenbei gab es noch einen Schlag ins Gesicht für die Angestellten bei DFB und DFL. Reinhard Rauball erklärte: „Es hat grundsätzlich nie die Bereitschaft gegeben, die Beschränkung zu lockern. Sollte das nicht auf die Arbeitsebene durchgedrungen sein, müssen wir Kommunikationsfehler eingestehen." Der Ligaverbandspräsident erklärt mal eben seine eigene „Arbeitsebene“ als nicht wirklich aufnahmefähig. Stellt sich nur die Frage, wen der an den Gesprächen und des DFB-Präsidiumsbeschluss Beteiligten er damit meint? DFB-Vize Rainer Koch war bei den Pyro-Gesprächen direkt dabei und das DFB-Präsidium – zu dem Reinhard Rauball nebenbei auch gehört – hat sich im August mit beiden Beschlussvorlagen von Helmut Spahn befasst. Anscheinend arbeitet man beim DFB bis in die obersten Etagen hinein. Theo Zwanziger hat gleichzeitig auch seinen Dauerrivalen Rainer Koch mit neuen Aufgaben versehen und direkt degradiert. Begründet wurde dieses aber mit einem Treffen von Koch und dem geschassten Ex-Schiedsrichterboss Amerell, über das Rainer Koch seinen Boss nicht im Vorfeld informierte. Ob nun von Vizepräsident Koch noch weitere Dialogvorstoße kommen, ist daher eher zweifelhaft.

Miteinander oder gegeneinander spielen?

Was nach diesem Spiel noch bleibt ist ein Scherbenhaufen. Schon vor dem großen Aufschrei und der Hysterie haben DFB und DFL eine große Chance verpasst. Glaubwürdig ist für die Fans wohl kaum noch ein Fußballfunktionär. 55 Ultra-Gruppierungen sollten nicht als Bedrohung sondern als Chance angesehen werden. Wenn wirklich jemand aus den Führungskreisen von DFB und DFL einen lösungsorientierten Ansatz verfolgen würde, wäre diese Chance ergriffen worden. Und dabei geht es nicht darum, ob und wie man nun ein Bengalo im Stadion legalisiert oder verbietet. Es geht um den Umgang miteinander. Aber wahrscheinlich ist „miteinander“ schon das falsche Wort. Denn um ein Miteinander scheint es den Führungsspitzen des deutschen Fußballs schon gar nicht mehr zu gehen. Hier kristallisiert sich eher ein Gegeneinander heraus, was auch der Verlauf der Pyro-Gespräche deutlich zeigt. Fußball ist ein Spiel mit Gegner, ohne funktioniert es nicht. Aber vielleicht besinnen sich doch mal auch die Funktionäre darauf, nicht immer und überall die Gegner zu sehen. Bei der Pyro-Initiative haben ihnen zumindest keine Gegner gegenüber gesessen. Auch wenn es in den Verlautbarungen von DFB und DFL nun so klingt. Und wenn Reinhard Rauball nun verkündet, dass „die echten Fußball Fans Teil der Lösung“ sein sollen, klingt das eher nach einem Befehl, als nach einem Schritt in die richtige Richtung. Denn einen Teil der Lösung hatten die Funktionäre schon auf der anderen Seite des Tisches – und haben diesen mit Schimpf und Schande vom Hof gejagt.

// Mathes
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