Aus dieser Ausgabe:

Vorwort

Frodos Tagebuch

"Lange Rede, kurzer Sinn: Es gibt viel zu tun" - ein Interview mit Daniela Wurbs

Auswärts in Sandhausen



Frodos Tagebuch

Ohne Spannung ist alles doof

Wird ein Quickie heute, liebes Tagebuch. Wenig Zeit ist seit der letzten Ausgabe verstrichen und so wirklich was zu erzählen gibt es auch nicht.

Dienstag, 25.März 2014

Das 3:0 für den SC Paderborn beendet die zarten Aufstiegshoffnungen schnell wieder, wie so oft wurde es verpasst den letzten Schritt zu machen. Und wenn ein Ex-Spieler gegen uns spielt, trifft der halt. Selbst Mahir Saglik. Langfristig ebenfalls spannend könnte sein, was heute so nebenbei bekannt gegeben wurde: Die U23 spielt ab der nächsten Saison ihre Heimspiele nicht mehr an der Hoheluft, sondern bei Eintracht Norderstedt. Bei meist grad mal eben so noch dreistelligen Besucherzahlen auf der einen Seite nicht wirklich verwunderlich, trotzdem allein aufgrund der Entfernung schon ein ziemlicher Schlag ins Gesicht. Ist dies die Vorbereitung der Aufgabe der U23, wie sie andere Vereine (z.B. Leverkusen und beide Frankfurter Klubs) bereits in diesem Sommer vornehmen werden?

Freitag, 28.März 2014

Heimspiel gegen Greuther Fürth. Endet gefühlt ja immer 2:2, so auch heute. Aber bitte, liebes Tagebuch, was war da heute los am Millerntor, endlich mal wieder echte Heimspielatmosphäre, sowohl auf den Rängen als auch auf dem Rasen. Wenn die Jungs sich zuhause immer so rein geschmissen hätten, würden wir wohl tatsächlich aufsteigen. Führung, Rückstand, Ausgleich durch Thorandt (der als Motivationshilfe wohl den letzten Comic von Guido gelesen hatte), Hölle Millerntor!

Samstag, 29.März 2014

Puh, volles Programm. Nachmittags holt sich die U23 durch ein 2:0 über den SV Eichede drei wichtige Punkte, abends gibt es dann das „Wunder von der Budapester Straße“. In der pickepackevollen Halle des Wirtschaftsgymnasiums ist der ungeschlagene Meister SG Flensburg-Handewitt II bei unseren Handballern zu Gast und wird mal gepflegt mit sechs Toren Unterschied besiegt. Die Halle steht Kopf, am Ende besingt man mit den Flensburger Spielern deren Meisterschaft und mit unseren Jungs en Klassenerhalt. Und da das immer noch nicht genug der Feierei ist, geht es abschließend zur Celtic-Party ins Knust. Ich selbst hab nur das „The Wakes“-Konzert gesehen, aber alleine das war den Besuch schon wert. Von einigen alkoholbedingten Aussetzern konnte man sich leider auch überzeugen, aber das gehört wohl leider dazu.

Dienstag, 1.April 2014

Kein Aprilscherz: Boller ist zurück! Beim Benefizspiel in Itzehoe (zugunsten der Opfer der Explosion eines Wohnhauses im März) führt der Kapitän unsere Jungs zu einem 15:1 aufs Feld, erzielte drei Tore und konnte so seinen Teil dazu beitragen, dass mit 1.800 Zuschauern insgesamt 20.000,-€ gesammelt werden konnten. Samstag, 5.April 2014 ICE Gruppenfahrt nach Sandhausen, großartig! Wenn Du einen detaillierten Reisebericht mit allen Hauereien und wilden Ausschweifungen lesen möchtest, dem empfehle ich Dir den aktuellen ÜBERSTEIGER, da hat dieses verrückte Huhn CF alles minutiös erfasst. Kurzfassung: Auswärtssiegen ist schön – Nur mit St.Pauli! Freitag, 11.April 2014 Nun aber, allerletzte Chance! Flutlicht! Dom! Doofer Gegner! Mit Sippel ein doofer Torwart, auf den man sich einschießen kann! Dann rempelt der den Verhoek! ELFER, ROTE KARTE! Argh, warum denn nicht? Aber dann: VERHOEK, LATTE, SIPPEL, TOR! HAHAHA! Aber dann: Lakic, Freistoß, Torwartecke, Ausgleich. Halbzeit, grmpf. Dann Tschauner angeschlagen, übereifrig, verunglückte Rettungstat, Rückstand, Doppelgrmpf. Tschauner verletzt raus, Oaaaaarrrrrr. Aber dann: Freistoß Maier von der Südtribüne aus Richtung Nordkurve, Fehler von dem doofen Sippel, Kringe, Ausgleich. Gelb-Rot Lautern. Glanztat Himmelmann. Noch ne Glanztat Himmelmann. Sonntagsschuß Lautern, 2:3, Ende. Fuck. Aber: Millerntor, ich liebe Dich. Wenn alle Spiele so wären, könnte man die Dauerkarte mit Geld gar nicht bezahlen.

Donnerstag, 17.April 2014

Ey, weisste, Tagebuch, genau deswegen steigen wir diese Saison nicht auf. Fehlende Cleverness. Da kannste in der Lausitz dem Inferno das Lichtlein auspusten und verdaddelst die Führung gegen völlig harmlose Energisten durch so einen doofen Elfer kurz vor Schluss. Aber: Kopf hoch. Zum Einen Sebastian Maier, der diesen Elfer auf seine Kappe nehmen und als „Lehrgeld“ verbuchen muss. Passiert, ohne Fehler würden wir Champions League spielen. Und wer will sich den Reisestress schon regelmäßig antun, wa? Noch viel mehr Kopf hoch aber an Robin Himmelmann. Wie verdammt bitter ist das denn bitte? Da wird man von einigen ohnehin schon als Nummer 1 gesehen, kommt an Tschauner aber nicht vorbei, bekommt dann die Chance, überzeugt in der Schlußphase gegen Lautern und verletzt sich dann beim Warmmachen?! Beim Abwurf? Sehenabriss im Bizeps? Scheiße, bei so viel Pech kann man doch nur noch spucken. Ich hoffe, dass es irgendwie doch noch bis zur Vorbereitung wieder gesundgezaubert werden kann, und die beiden sich dann einen schönen fairen Zweikampf um den Platz im Tor liefern können. Gute Besserung, allen beiden. Und Glückwunsch an Philipp Heerwagen, der den Punkt dann bravourös festhielt.

Dienstag, 22.April 2014

Lizenz, nahezu ohne Auflagen, außer ab und an mal ne kurze Info wegen der Nordtribüne gen Frankfurt zu schicken. Dit is‘ nich‘ mehr mein Bauli. Donnerstag, 24.April 2014 Hahaha, vorbei mit der Ruhe! Der Verein gibt bekannt, dass der Bau der Nordkurve dann doch noch verschoben werden muss, weil ja alles so komplex ist. Ach was. Na, aber sonst wäre es ja auch wirklich zu langweilig geworden, Tagebuch. Dann hau mal rein, ich muss jetzt zur Redaktionssitzung, da ist Redaktionsschluss und der Zwille ist da sehr strikt, was die Abgabefristen anbelangt.

// Frodo
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