Aus dieser Ausgabe:

Vorwort

Frodos Tagebuch

"Lange Rede, kurzer Sinn: Es gibt viel zu tun" - ein Interview mit Daniela Wurbs

Auswärts in Sandhausen



Danke, Roland Vrabec!

Nein, nicht für die tolle Saison, sondern für die geniale Steilvorlage für das Vorwort. Normalerweise Danken wir an dieser Stelle zum Saisonende in der Regel unserer Mannschaft oder auch einzelnen dieser für ein schlechte, mäßige, tolle oder sonst wie geartete Saison. Je nach dem. Diesmal DANKEN wir in erster Linie unseren Lesern und Unterstützern, die es mal wieder ein ganze Saison lang mit uns ausgehalten haben. In zweiter Linie unserer Nummer 17 Fabian Boll für viele schöne Momente im Trikot des FC St. Pauli. Mit ihm geht, vielleicht mit Ausnahme von Sebastian Schachten, einer der letzten „Typen“ am Millerntor. Alle anderen spielen zwar keinen schlechten Fußball, polarisieren (in welche Richtung auch immer) tun sie aber nicht. Alles Gute, Bulle! ;-)

Nun zu Vrabec: Beschimpft in der Pressekonferenz nach dem grandiosen 0:3 Heimspiel gegen die Fußball Großmacht Aalen uns, die Fans. Waren wir doch so unverschämt, und ließen während der Mannschaftsaufstellung gleich zehnmal „Boll“ auflaufen, weil unserer Trainer nach Bolls Genesung es nicht mal für nötig hielt, ihn in den Kader zu berufen. Kann man machen, wenn ein eingespieltes Top Team auf dem Rasen zum Beispiel um den Aufstieg kämpft. Kann man aber auch lassen, wenn dem nicht so ist und es um fast nichts mehr geht. Letzteres war die Ausgangslage. Ganz abgesehen davon, ist eine derartige Reaktion des Publikums für einen Liebling, genauso wie die St. Pauli typische Gelassenheit trotz unglaublich schlechter Leistung auf dem Platz, genau das, was uns immer ausmacht, Herr Vrabec. Immerhin muss ihm das jemand anschließend ins Ohr geflüstert haben. Denn tags drauf folgte prompt die Entschuldigung. Lest gerne zu diesem Thema auch ausführlich in unserem Blog.

Wetten, dass selbst ein nicht ganz fitter Fabian Boll an diesem Tag der leblosen Mannschaft ein wenig mehr Leben eingehaucht hätte? Und damit sind wir beim Team: Unterm Strich kann man ganz zufrieden sein. Vor dem zweitletzten Spieltag auf Platz 6. Passt schon. Mehr war nicht drin. Es fehlte vor allem an Torgefährlichkeit und manchmal auch am Willen. Die Bundesliga käme ohnehin zu früh für dieses junge Team. Null Heimtore gegen Gegner aus dem Tabellenkeller wie Bochum, Ingolstadt und Aalen sind schlicht und einfach zu wenig. Trainer Vrabec war insgesamt nicht viel erfolgreicher als sein Vorgänger Frontzeck in dieser Saison. In der kommenden muss er nun zeigen, was er drauf hat. Die Erwartungshaltung wird aufgrund des immer besser aufgestellten Umfelds stetig zeigen. Ob man das will oder nicht.

Was wird sonst noch neu? Die „Zwote“ spielt demnächst in Norderstedt, aber nur bis zur finalen Lösung an der Waidmannstraße. Mehr im Heft. Der langjährige Partner in Sachen Ordnung „Contro“ wird abgelöst durch die U-Need GmbH. Auch im Heft. Wir waren für euch in England, Belgien, rund um Berlin und in Sandhausen. Führten Interviews mit AFM Vorsitzende Daniela Wurbs und den Yorkshire St. Pauli Fans und haben Angst um unser Herz- keine Angst dem des FC! Ach ja, WM ist auch noch! Wir haben uns vorbereitet: Mit einem (nicht immer ganz ernst gemeinten) Meinungsbild der Redaktion!

Viel Spaß beim Schmökern und anstehenden Urlauben, Erholungsphasen, WM Reisen oder sonst auch was!

Zum Schluss ein kräftiges GLÜCK AUF dem SchalkE Unser für deren zwanzig Jähriges Jubiläum! Hättet ihr 'ne Party geschmissen, wären wir gerne gekommen!

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