Aus dieser Ausgabe:

Vorwort

Wer sind wir und wo wollen wir hin?

„Es war sehr intensiv, sehr harte Arbeit, aber auch sehr schön.“

Timbos kleine Taktikschule Heute: Goal Impact

"Fußball in Trümmern": Hinter den Kulissen einer Ausstellung

Neues von den Alten



„Es war sehr intensiv,
sehr harte Arbeit,
aber auch sehr schön.“

Im Frühsommer 2016 tummelten wir uns auf dem Trainingsgelände des FCSP an der Kollaustraße um ein paar Stimmen für unsere EM-Umfrage einzusammeln. Auch Ewald Lienen stand uns damals Rede und Antwort. Statt der erwarteten kurzen und knackigen Antworten gab es mehr als 30 Minuten feinste Ausführungen zu den Machenschaften von Fußball-Organisationen, dem Gebaren von Zlatan Ibrahimovic und der eigenen Erfahrung mit Nationalmannschaften. Hinterher wurde uns sinngemäß mitgeteilt, dass nicht nur Jan Böhmermann, sondern auch Ewald Lienen die Fähigkeit besitzt, mit Worten schwere diplomatische Krisen auszulösen. Deshalb durften wir dieses Interview nicht einmal stark gekürzt und entschärft abdrucken. Wir durften allerdings ein längeres Interview mit ihm führen, auch wenn es sich mehr als ein Jahr hinzog bis wir endlich den Termin hinbekommen haben. Herausgekommen ist ein Rückblick auf das Trainer-Dasein.

ÜS: Herr Lienen, wir würden uns heute gerne mit Ihrer Trainertätigkeit beim FC St. Pauli befassen. Insgesamt waren das 88 Spiele. Überfall zu ersten Frage: Können Sie Ihre Zeit beim FCSP in einem Satz zusammenfassen?
Ewald Lienen (schmunzelnd): Wenn wir danach fertig wären, ist das in Ordnung. Also Erstens; 88 Spiele. Das halte ich für ein Gerücht. Man verkürzt solche Engagements immer auf Meisterschaftsspiele. Pokalspiele haben wir nicht viele gehabt, aber es gibt zusätzlich die Vorbereitungs- und Freundschaftsspiele. Da kommt immer einiges zusammen, wie oft man vor einer Mannschaft steht und wie oft man mit ihnen gespielt hat. Dazu das Spiel vorbereiten, coachen und die Nachbereitung. Mir fällt es schwer, die Zeit auf Spiele zu reduzieren, weil die Spiele im Grunde genommen das sind, was du am Wochenende ablieferst, auf der Basis von dem, was du dir erarbeitest, was du trainierst und besprichst. Also spielen die Spiele für mich keine übergeordnete Rolle. Es war sehr intensiv, sehr harte Arbeit, aber auch sehr schön. Reicht das?

ÜS: Das ist eine formidable Antwort. Hat die Mannschaft eine Handschrift von Ewald Lienen bekommen, die auch heute noch zu sehen ist?
EL: Ich hoffe es. Aber lassen wir die Kirche im Dorf. Diese Handschrift, von der immer geredet wird, das ist ein großes Wort. Es maßen sich auch einige Leute an zu sagen „Es ist keine Handschrift zu erkennen“. Das könnte aber auch am Beobachter liegen, weil der nicht im Stande ist zu sehen, wovon wir reden. Erstmal ist es so, dass eine Mannschaft ein lebendiges Gebilde ist und keine Armee, die ich aufs Feld schicke. Es gibt zudem noch einen Gegner. Ich finde diese Art und Weise, wie sich einige Leute anmaßen, die Arbeit eines Trainers zu beurteilen, oberflächlich.

Es gibt fast keinen interessanteren Job, weil er so viele Facetten mit sich bringt. Die Entwicklung von jungen Menschen zu begleiten, zu fördern und das nicht nur im fußballerischen, sondern auch im charakterlichen und menschlichen Bereich - das gehört für mich dazu. Außerdem kommen die Spieler mit völlig unterschiedlichen Voraussetzungen in den Verein. Neue Spieler werden ja deshalb verpflichtet, weil einem etwas Positives aufgefallen ist. Eigene Spieler, auch im Nachwuchsbereich, werden oft viel negativer beurteilt, weil man alles von den Spielern kennt – eben auch die negativen Seiten. Gerade deswegen werden neue Spieler als Heilsbringer betrachtet und anschließend teilweise sogar besser bezahlt.

Ich würde gerne einige sogenannte Spitzentrainer sehen, wie sie in der zweiten Liga oder in unteren Ligen arbeiten – ohne sich die Spieler aus dem Regal holen zu können. Dann wird man sehen, inwieweit sie in der Lage sind, diese Spieler entsprechend auszubilden. Ich war und bin immer stolz drauf, dass ich allen Spielern, mit denen ich gearbeitet habe, auch Jahre später in die Augen schauen kann, weil ich sie respektiert habe und sie mich umgekehrt auch. Ich habe versucht, den Menschen in ihnen zu sehen und nicht nur irgendeinen Fußballer der funktioniert oder nicht funktioniert. Es gibt auch Kollegen, die sich anders verhalten, weil sie nur an den Erfolg denken. Wenn ich so egoistisch gewesen wäre, dann hätte ich vielleicht in dem einen oder anderen Club länger überlebt.

ÜS. Wie viel Fußball- und wieviel Mentaltrainer ist man heutzutage?
EL: Man kann das nicht trennen. So wie Sport und Fußball auch politisch sind, ist jedes Training auch ein mentales Training. So wenig wie ich Kondition und Technik voneinander trennen kann, kann ich Taktik und Mentalität voneinander trennen. Das ist ja gerade das Spannende am Fußball, dass alle Facetten gleichzeitig da sein müssen. Wenn ich ein Taktiktraining mache, dann gehört dazu auch die Intelligenz, das zu verstehen. Aber auch die Mentalität, leidenschaftlich für den Kollegen und die Mannschaft zu arbeiten. Das ist ein lebendiges Gebilde. Dazu muss ich als Spieler mitdenken können, verstehen, um was es geht, und ich muss die richtige Mentalität mitbringen. Wenn ich das im Training nicht zeige, mache ich das im Spiel auch nicht.

Zu Aussagen von Spielern, dass der Trainer ihnen Selbstvertrauen gegeben habe, muss ich sagen: Wäre schön, wenn ich das könnte. Ich kann nur jemandem dabei helfen, selbst an sich zu glauben. Aber ich kann niemanden dazu bringen, dass er plötzlich denkt, er wäre ein Großer. Wenn ich Bayern München sehe - das ist für mich armselig. Das ist für mich das Weggeben der Verantwortung an Ancelotti. Plötzlich rennt Robben zum eigenen Strafraum und grätscht alles nieder. Weil der Jupp es ihm gesagt hat? Das hat er vor einigen Jahren auch schon gewusst und getan. Und nun zu sagen, dass der Trainer sie wieder richtig eingenordet hat. Das würde ja bedeuten, dass sie unselbstständige Befehlsempfänger sind. Das sehen wir im Profifußball leider häufig, dass die Verantwortung für die eigene Leistung dem Trainer zugeschoben wird und damit oft Trainerwechsel begründet werden.

ÜS: Es gab in Ihrer Zeit als Trainer am Millerntor zwei Situationen in denen man, zumindest tabellarisch, am Boden war. An welchen Stellschrauben haben Sie gedreht, damit der Bock da umgestoßen wurde?
EL (lächelnd): Das habe ich auch öfters gehört, dass wir in Abstiegsgefahr gewesen sein sollen. Hat mich sehr gewundert im Nachhinein, weil wir immer gewusst haben, dass wir das hinkriegen. Nein, also: Ich bin nun schon ein paar Jahre dabei und ich glaube einfach daran, dass man kritische Situationen bewältigen kann. Als Erstes kann ich nicht jemanden hinstellen, der an der Qualität des eigenen Kaders zweifelt, daran, dass die Spieler das leisten können und dass wir es als Mannschaft schaffen können. Das wäre eine Totgeburt. Spieler spüren das.

Der Glaube ist also das Erste. Das Zweite ist das eigene Verhalten. Ich kann mich nicht anders verhalten, wenn wir an letzter Stelle oder zweiter Stelle stehen. Es geht immer darum, einer Mannschaft dabei zu helfen, in allen Bereichen besser zu werden. Das ist sehr viel Arbeit. Es war kein Zufall, dass wir in dem letzten halben Jahr so erfolgreich waren. Olaf hat eine neue Qualität ins Trainerteam gebracht. Wir haben sehr gut zusammengearbeitet, aber das auch fast rund um die Uhr. Das hat sich gelohnt. Wir haben zudem in all den Jahren versucht, den Spielern das Gefühl zu vermitteln, dass ein Misserfolg in einem Spiel, ein persönlicher Fehler in einer Szene oder eine nicht so gute Leistung, im Grunde nur eine Rückmeldung ist, und nichts mit dir als Mensch zu tun hat. Wenn ich einfach jeden Spieler sofort rasiere, der eine schlechte Leistung bringt, dann geht eine Mannschaft den Bach runter. Es müssen die Dinge positiv sanktioniert werden, die wir wollen: Teamarbeit, Teamwork, positiv sein. Das Spiel am Wochenende ist dann immer ein Spiegelbild von dem, was du unter der Woche machst. Wenn du nicht darauf achtest, dass die Spieler die Dinge, die wichtig sind tun, dann hast du schon verloren.

ÜS: Wie kam es denn in der letzten Saison zu der Ergebniskrise?
EL: Wir haben vier Stammspieler verloren, alle im Zentrum der Mannschaft und als fünften mit John Verhoek eine sehr gute Alternative. Damit haben wir 80% unserer Tore und Assists verloren. Das kann keine Mannschaft der Welt kompensieren. Es sei denn, du kannst dir im Regal die Leute aussuchen. Ich hätte mir gewünscht, dass zwei von den vier Stammspielern hiergeblieben wären. Außerdem waren viele Spieler, die neu kamen, nicht sofort wettbewerbsfähig und dazu häufig verletzt. Wenn Müller und Lewandowski für ein paar Monate bei Bayern München ausfallen, dann müssen die froh sein, wenn sie die Hütte treffen. Bei uns wird direkt gefragt, was denn da los ist. Dazu kamen noch weitere Verletzungen, sodass dann von der erfolgreichen Mannschaft vom Vorjahr manchmal nur noch zwei oder drei Mann auf dem Platz gestanden haben. Wenn ich nur an das Spiel in Würzburg denke, das war Wahnsinn. Wir haben im Winter reagiert. Marvin (Duksch anm. d. R.) war willig, aber war noch nicht so weit. Deshalb haben wir ihn an Kiel verliehen und nach den zusätzlichen Abgängen von Vegar Eggen Hedenstad, Jacob Rasmussen und Fafa Picault neue Verpflichtungen getätigt. Johannes Flum hat eine überragende Persönlichkeit und ist technisch klasse. Wenn er Platz und Raum hat, dann spielt Flumi einzigartige Pässe. Darüberhinaus hat er an seiner Torgefährlichkeit gearbeitet. Er hat der Mannschaft in jeder Hinsicht gutgetan, selbst wenn er nicht auf dem Platz stand. Und das ist manchmal wichtiger, wenn es in der Kabine stimmt. Lenny Thy hat durch seine Leistung im Training Aziz Bouhaddouz so Beine gemacht, dass auch der ans Limit gehen musste. Vorher gab es einfach keine Konkurrenz für ihn. Und natürlich Mats Möller Daehli, der uns richtig geholfen hat mit seiner tollen Technik.

ÜS: Sind Sie eigentlich während Ihrer Zeit als Trainer des FCSP von den Leistungen einzelner Spieler positiv überrascht worden?
EL: Wenn mich die positive Entwicklung eines Spielers überrascht hätte, dann muss ich ja vorher der Ansicht gewesen sein, dass er es nicht hinkriegt.

ÜS: …vielleicht gab es ja Spieler, die eine Entwicklung auf einer anderen Position gemacht haben, die ihm nicht unbedingt zuzutrauen war.
EL: Ich beurteile die Spieler grundsätzlich nicht vorab. Und ich glaube daran, dass sich Spieler über Gespräche, intensives Training und Coaching verbessern können. Diese Erfahrung habe ich immer wieder gemacht. Traue ich einem Spieler etwas nicht zu, dann werde ich ihm auch nicht helfen können. Ich habe mich sehr gefreut über die Entwicklung von vielen Spielern. Zum Beispiel über Marc Rzatkowski, der immer schon eine gute Rolle bei uns hatte, aber im 2. Jahr eine tolle Entwicklung genommen und viele Tore gemacht hat. So ähnlich wie bei Christopher Buchtmann jetzt in diesem Jahr. Bei ihm haben wir auch viele Gespräche geführt und er hat viel gearbeitet. Und über die Entwicklung von Philipp Ziereis habe ich mich gefreut, Lasse Sobiech sowieso. Es macht einfach Spaß zu sehen, wenn Spieler sich entwickeln und man dabei helfen kann.

ÜS: Wie geht man als Trainer in schwierigen Phasen mit den kritischen, aber sich ständig gleichenden Fragen von Journalisten um?
EL: Es kommt auf die Erfahrung an. Vor 15 oder 20 Jahren hätte ich schneller die Geduld verloren und hätte dem Journalisten gesagt: „Was ist das für eine lächerliche Frage?! Stell dir mal selbst die Frage“. Die permanenten Fragen, ob man nächste Woche noch auf der Bank sitzen würde, habe ich auch mal „off the record“ mit Gegenfragen beantwortet: „Meinen Sie, dass Sie hier nächste Woche noch stehen? Ihre Leistung hat in den letzten Wochen auch nachgelassen.“ Diese Journalisten meinen, sie könnten sich damit in eine bessere Position bringen, weil sie ja so schön frech sind. Natürlich kann ich nicht einfach sagen, dass sich alle lockermachen sollen, wenn nach 14 Spielen nur sechs Punkte geholt wurden. Wenn du als Trainer nervös wirst und anfängst, um dich zu beißen, dann bist du ein leichtes Opfer. Als ich Trainer in Rumänien war, haben wir jedes Spiel dominiert und standen trotzdem fünf Spieltage vor Schluss an letzter Stelle. Dann haben wir von den letzten fünf Spielen vier gewonnen und sind noch Zehnter geworden. Daher sage ich immer, dass man ruhig bleiben muss.

Krisen kommen nicht von alleine, da ist immer irgendetwas, das nicht stimmt. Die Mentalität war ein Problem. Wie in Sandhausen. Das war unwürdig. Wir hatten das Konto in Sachen Mentalität überzogen. Gegenüber dem Verein und unseren Fans. Wenn es nicht funktioniert, muss ich dann die Verantwortung übernehmen und alles dafür tun, dass es besser läuft. Das erwarte ich von den Spielern ebenso.

ÜS: Wird den Trainern heutzutage zu viel zugemutet, speziell in der Premier League, wo die Trainer auch noch für die Kaderplanung zuständig sind?
EL: Es geht nur noch über Teamwork. Häufig wird vergessen, dass es sich um ein ganzes Trainerteam handelt. Wenn ich mich als Verein für einen Trainer entscheide, dann sollte ich auch mit ihm gemeinsam versuchen, eine Krise zu bewältigen. Dazu muss ich aber in der Lage sein, das beurteilen zu können, was auf dem Trainingsplatz passiert. Ich glaube, dass es Sinn macht, in den Klubs Leute zu haben, die in der Lage sind, dem Trainer in Krisensituationen zu helfen. Oft stehen Trainer völlig alleine da. Bei Erfolg klopfen ihm alle auf die Schulter und bei Misserfolg ist er auf sich alleine gestellt. Ständig fliegt der Trainer, aber der Sportdirektor bleibt sitzen, ohne dessen Rolle zu hinterfragen.

ÜS: Betrachteten Sie die trainierten Mannschaften denn auch abseits vom Spielfeld oder waren Sie zu sehr fokussiert auf den Fußball?
EL: Wenn du auf dieser Ebene miteinander umgehst, dann muss immer Respekt vor dem Menschen vorhanden sein. Das kann man nicht auf Fußball reduzieren. Die aktuelle Mannschaft verbringt viel Freizeit miteinander und hat einen tollen Zusammenhalt. Für mich kann man das ohnehin nicht trennen. Die Leute, die ihre Arbeit nur als Arbeit betrachten, sind arme Wichte, denn der Großteil des Tages besteht aus Arbeit. Und wenn ich da nur hingehe, um mein Geld abzuholen und ansonsten keine Lust habe, dann habe ich verloren. Ich sehe das immer an der Supermarktkasse in Spanien, Portugal oder Griechenland. Der normale Deutsche würde schon mal einen Nervenzusammenbruch kriegen, weil die plötzlich einige Minuten quatschen, anstatt zu kassieren. Aber in dem Moment respektiere ich das, weil es ein Teil des Lebens ist und man sollte versuchen, während der Arbeitszeit gute Kontakte zu halten. Im Fußball ist es ähnlich. Ob es läuft, oder nicht: Ich habe grundsätzlich die Spieler miteinbezogen. Ich habe öfters in kritischen Situationen gesagt „Das ist der Moment, in dem ihr die Chance habt, etwas zu sagen.“ Nur dann, wenn du eine vertrauensvolle Atmosphäre schaffst, bekommst du Antworten. Diese Atmosphäre musst du herstellen.

ÜS: Hätten Sie gerne weitergemacht als Trainer des FCSP?
EL: Ja.

ÜS: Auch in der Konstellation zusammen mit Olaf Janßen?
EL: Eben gerade in der Konstellation mit Olaf. Das hat mir sehr viel Freude gemacht und ich glaube, dass es auch sehr erfolgreich war.

ÜS: Warum haben Sie sich dagegen entschieden?
EL: Weil der Wunsch des Vereins, die Position eines Technischen Direktors mit mir zu besetzen, seit drei Jahren im Raum stand und wir bereits bei der allerersten Kontaktaufnahme 2014 darüber gesprochen haben. Bei dem Leistungsstand der Mannschaft gab es keinen günstigeren Zeitpunkt, diesen Schritt zu vollziehen. Das ist eine andere Situation, als wenn du eine schlechte Saison absolviert hättest. Es hätte mir auch Spaß gemacht, mit Olaf zusammen weiterzumachen, weil wir eine top Zusammenarbeit hatten, wie auch mit dem gesamten Trainerteam. Ich habe den Wunsch des Vereins respektiert und das, was ich jetzt mache, bereitet mir auch große Freude.

ÜS: Brauchte der FCSP so einen Posten?
EL: Absolut. Die Nachwuchstrainer des Vereins zu coachen, der sportlichen Leitung zur Seite zu stehen, oder den Vorstand bzw. die Entscheidungsträger in langfristigen Entwicklungsfragen zu beraten und vieles mehr, sind absolut lohnend und wichtige Aufgabenbereiche, die von einem erfahrenen Trainer oder Sportdirektor in der neuen Position sehr gut wahrgenommen werden können. Du kannst eben auch zur Entwicklung des Nachwuchsleistungszentrums beitragen. Roger Stilz macht einen super Job hier, ist aber auch für alles verantwortlich. Da macht es eben Sinn, wenn du jemanden mit Erfahrung hast, der ihm zur Seite steht und bei der langfristigen Entwicklung hilft. Nehmen wir zum Beispiel Erich Rutemöller (Sportvorstand bei Fortuna Düsseldorf, Anm. d. R.). Den hatte keiner mehr auf dem Schirm. Dabei ist es kein Zufall, dass die jetzt oben stehen, weil sie erfahrene Leute in allen Positionen haben. Natürlich geht es nicht darum, einen alten erfahrenen Fußballer hinzustellen. Die entsprechenden Kompetenzen und Qualifikationen müssen auch vorhanden sein.

ÜS: Ewald Lienen, vielen Dank!
EL: Bitteschön!

Die Fragen stellten flippa, timbo und rakete.
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